Welttag der Sozialen Arbeit: Förderung der Würde und des Wertes des Menschen

Welttag der Sozialen Arbeit 2015Heute am 17. März 2015 ist der Internationale Tag der Sozialen Arbeit. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Förderung der Würde und des Wertes des Menschen“ und bezieht sich damit auf die zweite Säule der Globalen Agenda der Sozialen Arbeit und der sozialen Entwicklung des IFSW (International Federation of Social Workers).

Der Bericht zur ersten Säule und Thema des letzen Jahres, die „Förderung der sozialen und ökonomischen Gleichheiten“ ist auf englisch online gestellt.

Zum Tag der Sozialen Arbeit hat der IFSW Europa folgende Videobotschaft auf englisch online gestellt:

Die Berufsethik des DBSH ist online!

Kann es in einer pluralen Gesellschaft verbindliche ethische Grundprinzipien geben?
Über diese Frage wird eine strittige Theoriediskussion im Bereich der Sozialen Arbeit geführt.
Der DBSH hat sich bereits in den 1990er Jahren für bindende ethische Prinzipien in der Gesellschaft ausgesprochen. Drei der wichtigsten ethischen Grundprinzipien stehen im Vordergrund:

  • Achtung der Autonomie der Klientel
  • Gerechtigkeit
  • Solidarität

Da Soziale Arbeit aus ethischen Gründen eine Menschenrechtsprofession ist, leiten sich daraus die Berufsethik und die berufsethischen Prinzipien des DBSH ab. Im Laufe der Bestrebungen zur zunehmenden Professionalisierung der Sozialen Arbeit müssen Aufgaben und Funktion einer aktuellen Berufsethik neu definiert und auf veränderte Gesellschafts- und Praxisbedingungen angepasst werden.
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Podiumsdiskussion: „Perspektiven für den öffentlichen Dienst“

dbb hamburg beamtenbund und tarifunion lädt ein zur:

Auftaktveranstaltung zur Wahl der Hamburgischen Bürgerschaft Februar 2015

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Haus des Sports, Schäferkampsallee 1, 20537 Hamburg

„Perspektiven für den öffentlichen Dienst“

Einlass ab 16.00 Uhr

(U-Bahnhof Schlump)

Podiumsdiskussion mit:

  • Dr. Andreas Dressel; Fraktionsvorsitzender der SPD
  • Dietrich Wersich; Fraktionsvorsitzender der CDU
  • Jens Kerstan; Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Grüne
  • Dora Heyenn; Fraktionsvorsitzende Die Linke
  • Katja Suding; Fraktionsvorsitzende der FDP
  • Rudolf Klüver, Landesvorsitzender des dbb hamburg

Moderation: Herbert Schalthoff, TV Hamburg 1

Kinderschutz – eine Sau wird durchs Dorf getrieben

© Jan Jansen - Fotolia.com

Tragischerweise ist es in Hamburg am 18. Dezember 2013 wieder zum Tod eines Kindes gekommen.
Yagmur wurde offenbar von ihrem Vater so stark misshandelt, dass sie an den Folgen gestorben ist.
Natürlich stellt sich unmittelbar die Frage, warum Yagmur trotz laufender Ermittlungen gegen die Eltern an diese zurückgegeben wurde, nachdem sie die ersten zwei Lebensjahre bei einer Pflegefamilie lebte.

In der Nachschau werden sich die an den Entscheidungen beteiligten und dafür verantwortlichen Professionellen diese Frage stellen und entsetzt sein, über die Folgen ihrer offensichtlich für das Kind falschen Entscheidungen, die nicht rückgängig zu machen sind. Entscheidungen getroffen wurden durch Fachkräfte und deren Leitungen in den verschiedenen ASDs, Familiengerichten, Ärzten, Anwälten, seitens der Pflegemutter, der Kita und vielen mehr. Für alle diese Beteiligten besteht ein großer Bedarf an Aufklärung. Sie alle sind Akteure eines Systems, welches an einer oder mehreren Stellen falsch entschieden hat und solche Fehler in Zukunft vermeiden sollte.
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Geschlossene Unterbringung (GU) als sinnvolles Mittel der Jugendhilfe?

© carballo - Fotolia.com
Aufgeschreckt durch Artikel in der Taz sind aus Sicht des DBSH Landesverband Hamburg (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit) sofortige Maßnahmen zum Schutze der dort untergebrachten Jugendlichen zu treffen. Wenn nur Teile der Berichterstattung der Taz, die sehr gründlich recherchiert und damit glaubhaft erscheinen sich bewahrheiten, kann daraus nur die Forderung nach Schließung der Haasenburg und sofortiger Rückholung aller betroffenen Jugendlichen folgen. Davon ausgehend, dass die Einrichtung dauerhaft durch das Landesjugendamt Brandenburg kontrolliert wurde, ist davon auszugehen, dass die zuständige Aufsichtsbehörde den Schutz der Jugendlichen dort nicht ausreichend gewährleisten kann. Eine Unterbringung von Jugendlichen dort stellt somit keine Schutzmaßnahme, sondern eine Gefährdung für die dort befindlichen jungen Menschen dar.

Die weiterführende Frage, die sich stellt, ist, ob geschlossene Unterbringung (GU) überhaupt im Rahmen des Angebotskataloges der Jugendhilfe einen Platz haben sollte.
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Podiumsdiskussion “Hamburger Innenpolitik – Vorbild in Sachen Jugenddelinquenz?” (25.03., 19 Uhr)

arbeitskreis kritische sozial arbeitDer AKS (Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit) Hamburg wurde eingeladen, auf einer vom Institut für Konfrontative Pädagogik ausgerichteten Podiumsdiskussion zum Thema „Hamburger Innenpolitik – Vorbild in Sachen Jugenddelinquenz?“ die kritische Perspektive zu vertreten (siehe unten).
Timm Kunstreich hat sich dazu bereit erklärt.
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