Jahrestagung des dbb in Köln

Liebe Kollegen_innen,
ich hoffe, dass Ihr / Sie alle gut im neuen Jahr angekommen seid / sind.

Foto: Marco Urban

Foto: Marco Urban

Mittlerweile schon traditionell beginnt das neue „DBSH-Jahr“ für mich / uns mit der Jahrestagung des dbb in Köln. Das Thema der diesjährigen Jahrestagung „Herausforderung für die Demokratie – Politik contra Bürger?“ wurde in Teilen durch die Fragestellungen zur Situation der Flüchtlinge und deren notwendiger Unterstützung sowie den Problemen, die sich durch die fehlende Personalisierung in diesen Handlungsfeldern ergeben, überlagert.
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Für ein Ende der falschen Bescheidenheit

11182210_812818138800901_6864949949344041242_nStellungnahme zum gegenwärtigen Arbeitskampf der Fachkräfte aus dem Erziehungs- und Sozialbereich von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der drei Hochschulbereiche in Hamburg, die Studiengänge der Sozialen Arbeit vertreten.

  • Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie des Rauhen Hauses in Hamburg
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Department Soziale Arbeit
  • Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Sozialpädagogik / außerschulische Bildung

Die Fachkräfte aus den Sozial- und Erziehungsdiensten kämpfen zurzeit bundesweit um statusverbessernde Einkommenserhöhungen. Damit wehren sie sich gegen die überaus bescheidenen Gehälter, die den Bereich der Sozialen Arbeit kennzeichnen.
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Warnstreikfreigabe TV-AVH in Hamburg 01.06.2015-05.06.2015

Foto: Frank Wollinger

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Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen. Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 01. Juni 2015 bis zum 05. Juni 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV – AVH unterfallen.

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Warnstreikfreigabe TV-AVH in Hamburg 26.05.2015-29.05.2015

Foto: Frank Wollinger

Foto: Frank Wollinger


Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen. Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 26. Mai 2015 bis zum 29. Mai 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV – AVH unterfallen.

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Streik dauert an! – Kein Angebot, kein Fortschritt, kein Nix!

kielSeit zwei Wochen streiken die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes bundesweit und mit hoher Geschlossenheit. Der Grund: Die kommunalen Arbeitgeber mauern. Grundsätzliche Verbesserungen bei der Eingruppierung lehnen sie ab. Dass sich die Arbeitswelt gerade im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes grundlegend gewandelt hat, nehmen sie nicht zur Kenntnis. „Deshalb muss der Streik weitergehen und deshalb wird der Streik weitergehen“, resümiert dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing und fügt an: „Die aktuelle Auseinandersetzung hat eine ungeheure Dynamik bekommen. Berufsgruppen, die bislang stets streikzurückhaltend waren, sind nun voller Entschlossenheit. Schon das zeigt das Ausmaß an Unzufriedenheit mit der Arbeitgeberhaltung.“

Geschlossen und motiviert!

Zum Auftakt der zahlreichen Aktionen des dbb und seiner Fachgewerkschaften trafen sich etwa 4.000 Beschäftigte in Aachen. Am Ende der zweiten Streikwoche ist die Entschlossenheit der Streikenden eher noch gestiegen. Sichtbar wurde die hohe Geschlossenheit bei einer weiteren Kundgebung am 21. Mai 2015 in Bonn mit 3.500 Teilnehmern. Weiterlesen

Warnstreikfreigabe TV-AVH in Hamburg 18.05.2015-22.05.2015

Foto: Frank Wollinger

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Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen.

Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 18. Mai 2015 bis zum 22. Mai 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV – AVH unterfallen.

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SuE-Streikfreigabe ab 08.05.2015 und Kundgebung 11.05.2015 in Aachen

Der dbb erteilt den Mitgliedern der Fachgewerkschaften im Sozial- und Erziehungsdienst, die unter den Eingruppierungsmerkmalen des Anhangs zu der Anlage C (VKA) zum TVöD (Eingruppierung Sozial- und Erziehungsdienst) fallen, die Streikfreigabe ab 08.05.2015 bis auf Weiteres.

Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen.

Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 8. Mai 2015 bis zum 15. Mai 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks). Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV – AVH unterfallen.

Foto: Frank Wollinger

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Petition: Aufwertung für Soziale Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst

aufwertung-fur-soziale-arbeit-im-sozial-und-erziehungsdienst_1430067669Der DBSH fordert eine Berücksichtigung der Sozialen Arbeit im Rahmen der Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst. Für die Soziale Arbeit und die weiteren verhandelten Berufsgruppen muss ein Angebot vorgelegt werden, das wirkliche Aufwertung bedeutet. Darüber hinaus muss der Master als wissenschaftlicher Abschluss Berücksichtigung im Tarifwerk finden.
Möglichkeit zur Unterschrift hier:
https://www.openpetition.de/petition/online/aufwertung-fur-soziale-arbeit-im-sozial-und-erziehungsdienst
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96,53 Prozent für Streik!

StreikDa auch nach fünf Terminen bei den Verhandlungen über Eingruppierungsverbesserungen im Sozial- und Erziehungsdienst keine Annäherung erreicht werden konnte, hat die Geschäftsführung der dbb Bundestarifkommission diese am 22. April 2015 in Berlin für gescheitert erklärt. Ferner beschloss das Gremium, bei den betroffenen dbb Mitgliedsgewerkschaften eine Urabstimmung über unbefristete Streiks einzuleiten. Damit ist die Bundestarifkommission der Empfehlung der dbb Verhandlungskommission für den Sozial- und Erziehungsdienst gefolgt.

Eindeutiges Votum – Streik gegen Stillstand!

Mit den 96,53 Prozent haben die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst ein eindeutiges Votum abgegeben: Streik gegen Stillstand ist das Ziel, wenn demnächst Kolleginnen und Kollegen die Kitas oder die sozialen Einrichtungen ihrer Kommune geschlossen halten. Bis Montagmittag (4. Mai 2015) hatten die betroffenen Fachgewerkschaften des dbb Zeit, die Urabstimmung in ihren Reihen durchzuführen. Schnell wurde deutlich, dass die Bereitschaft, sich an dieser Abstimmung zu beteiligen, sehr hoch sein würde. Nun ist klar: Nicht nur die Beteiligung war hoch, auch das Ergebnis ist eindeutig. Es unterstützt die Position der dbb Verhandlungskommission, sich nicht mit Brotkrumen (siehe unten) abspeisen zu lassen, sondern umfassende Verbesserungen zu fordern. Wann der Streik beginnt und wo konkrete Aktionen geplant sind, ist in Kürze auf der Sonderseite des dbb zu den SuE-Verhandlungen sowie auf den Homepages der betroffenen Fachgewerkschaften nachzulesen. Weiterlesen

Zum 1. Mai: dbb ruft zur Verteidigung des Grundgesetzes auf

Foto: Marco Urban

Foto: Marco Urban

Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hat zum 1. Mai 2015 die Bevölkerung dazu aufgerufen, die Arbeitnehmerrechte in Deutschland entschlossen zu verteidigen: „Wir erleben in diesen Tagen einen massiven Angriff auf das Grundgesetz. Die Bundesregierung attackiert mit dem geplanten Tarifeinheitsgesetz nicht nur große Teile der Gewerkschaftsbewegung, sondern die Rechte und Freiheiten jedes einzelnen Beschäftigten.“

„Im Grundgesetz steht die Koalitionsfreiheit. Das bedeutet, dass jeder Beschäftigte sich seine Gewerkschaft frei auswählen darf“, sagte Dauderstädt. „Aber wie frei ist diese Wahl, wenn ein Großteil der Gewerkschaften zur Handlungsunfähigkeit verdammt wird, weil man ihnen den Zugang zum Verhandlungstisch nimmt und ihre Streiks für illegal erklärt? Dass ein solches Gesetz von der einst stolzen Arbeiterpartei SPD mit vorgelegt wird, hätte ich nicht für möglich gehalten.“
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