Landestarifkonferenz

Silja Heide für den DBSH vor Ort

Am 15.11.18 fand in Hamburg die Landestarifkonferenz des Dbb statt. Wir vom DBSH Hamburg waren ebenfalls vor Ort. Wir haben deutlich gemacht, dass die Soziale Arbeit dringend mehr gesellschaftliche und tarifliche Anerkennung benötigt. Es muss eine strukturelle Veränderung in der Bezahlung im Sozial- und Erziehungsdienst erfolgen und wir fordern für alle Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagogen/-innen die Entgeltgruppe 11.

Rückblick Podiumsdiskussion des dbb hamburg

Die gestrige Podiumsdiskussion des dbb hamburg zu den Themen „Halbzeit der 21. Wahlperiode der Hamburgischen Bürgerschaft“ sowie „Endstand nach der Bundestagswahl“ hat für einige Überraschungen gesorgt.
Auf Befragen des wiederum souverän agierenden Moderators Hebert Schalthoff, was aus Sicht der Parteien in Hamburg bislang gut gelaufen ist und was verbesserungsfähig wäre, verwies der CDU-Fraktionsvorsitzende André Trepoll darauf, dass sowohl die Olympia-Bewerbung als auch die Elbvertiefung und der G 20-Gipfel alles andere als gut gelaufen seien, sondern Hamburg einen zweifelhaften Ruf eingebracht hätten. Zuweilen hätte man den Eindruck, dass der Senat sehenden Auges in die Katastrophen laufen würde. Weiterlesen

Russ: Gute Balance – tragfähige Lösung

Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst der Länder
„Wir haben heute zwischen den materiellen und den schwierigen strukturellen Fragen eine gute Balance und damit tragfähige Lösungen gefunden“, erklärte der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ nach dem erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Landesdienst am 17. Februar 2017 in Potsdam.
Durch die linearen Erhöhungen von 2,0 Prozent (ab 1.1.2017) und 2,35 Prozent (ab 1.1.2018), den Mindestbetrag von 75 Euro und die Ausweitung der Erfahrungsstufe 6 auf alle Entgeltgruppen hätten die Gewerkschaften bei der Bezahlung nachhaltige Verbesserungen erreicht. „Alle drei Punkte sind enorm wichtig für die Fachkräftegewinnung und die Konkurrenzfähigkeit des Landesdienstes auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem bedeutet dieser Abschluss ein willkommenes Plus im Portemonnaie der Kolleginnen und Kollegen und eine Kaufkraftstärkung für die Binnenkonjunktur“, erklärte Russ.

Für die Erzieherinnen und Erzieher, den Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen jedoch bedeutet das Ergebnis noch mehr als 2%:

  • Die Stufe 6 für die Entgeltgruppen 9 bis 15 wird drei Prozent über den Entgeltwerten der bisherigen Stufe 5 des Tarifvertrages der Länder (TV-L) liegen.
  • Alle Erzieherinnen und Erzieher sowie die Kitaleitungen erhalten eine Zulage in Höhe von 80 Euro.
  • Bestimmte Sozialarbeiterinnen und -arbeiter in der Entgeltgruppe 9 erhalten eine Zulage in Höhe von 100 Euro, in der Entgeltgruppe 11 in Höhe von 50 Euro.

Alle Ergebnisse auf der Seite des dbb im Detail.

Gelungener Warnstreik in Hamburg

Die Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten der Länder ist am 30./31. Januar 2017 in die zweite Runde gegangen. Die Arbeitgeber haben unsere berechtigten Forderungen für unverhältnismäßig erklärt! Ein Angebot legten sie jedoch immer noch nicht vor!
Zur Unterstützung unserer Forderungen waren heute am 09. Februar alle Beschäftigten im Landesdienst und bei dataport AöR in Hamburg zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen worden, an dem sich rund 3000 Beschäftigte beteiligten. Weiterlesen

Kein Angebot in Potsdam! Kein Frieden in den Betrieben!

Einkommensrunde 2017 / Nr. 10
Zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und dem dbb hat am 30. / 31. Januar 2017 in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde stattgefunden. „Klimatisch und was die Erörterung unzähliger Details angeht, war das durchaus ordentlich“, resümiert dbb Verhandlungsführer Willi Russ die zwei Tage in Potsdam. „Allerdings halten wir auch nach der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot in den Händen. Deshalb gilt die schlichte Losung: Kein Angebot in Potsdam! Kein Frieden in den Betrieben!“ Noch am Nachmittag des 31. Januar 2017 hat die zentrale Streikleitung des dbb Streikfreigabe erteilt. Weiterlesen

Wir erwarten jetzt klare Zusagen der Arbeitgeber

Einkommensrunde 2017 / Nr. 7, Januar 2017
Nachdem die erste Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder ergebnislos auf den 30. / 31. Januar 2017 vertagt wurde, machten die Beschäftigten ihrem Unmut in aktiven Mittagspausen Luft und forderten die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf, sich zu bewegen. „Nach dem ‚Friede, Freude, Eierkuchen – Auftakt‘ erwarte ich in der nächsten Runde klare Zusagen der Arbeitgeber zu unseren berechtigten Forderungen“, sagte der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ. Weiterlesen

Verhaltener Verhandlungsauftakt – Wir wollen gemeinsam gestalten!

Flugblatt-Einkommensrunde-6„Das war nicht Fisch, nicht Fleisch, was die Arbeitgeber heute vorgestellt haben“, fasste dbb-Verhandlungsführer Willi Russ den Auftakt zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und den Gewerkschaften zusammen. „Ich verbuche auf der Habenseite, dass die TdL begriffen hat: Eine Einkommensrunde ist kein Symposium, auf dem die Inflationsrate im Lande ermittelt und dann an die Beschäftigten weitergegeben wird. Es geht um die angemessene Teilhabe der Beschäftigten am wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Deren Bedeutung und Leistungsstärke hat übrigens niemand in Frage gestellt.“ Unzufrieden zeigte sich Russ mit dem fehlenden Gestaltungswillen der TdL: „Ich habe mitunter den Eindruck, manch einer in der TdL sieht eine Einkommensrunde als notwendiges Übel an, das möglichst schnell vorüberziehen soll. Dabei ist sie auch eine Chance, notwendige Veränderungen gemeinsam zu gestalten.
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​Start der Tarifrunde der Länder am 18. Januar in Berlin

Kommende Woche startet die Tarifrunde der Länder und deshalb lest Ihr ab morgen unser FAQ zum TV-L (Tarifvertrag der Länder) und alle Forderungen, die im Rahmen dieser Tarifrunde von uns gestellt wurden auf Facebook oder Twitter
DBSH Hamburg und DBSH Berlin waren dieses Wochenende bei unserer Bundestarifkommission vertreten und haben erneut die Forderungen vorgetragen. Gaby Böhme wurde erneut bestätigt als Tarifbeauftrage unsere Interessen am Verhandlungstisch gegenüber den Arbeitgebern zu vertreten. Der Landesverband Berlin ruft auf, sich am 18. Januar um 10:00 Uhr an der Demonstration  vor dem Verhandlungsort zu beteiligen – kommt zahlreich!

Sozial- und Erziehungsdienst: Echte Wertschätzung. Jetzt!

Sozial- und ErziehungsdienstDie neue gemeinsame Seite zum Sozial- und Erziehungsdienst der Mitgliedsgewerkschaften beim dbb ist online! Beraten, erziehen, betreuen, pflegen, fördern, helfen – und noch viel mehr! Die Aufgaben im Sozial- und Erziehungsdienst sind vielfältig, aber eins haben sie alle gemeinsam: Der Mensch steht stets im Mittelpunkt. Jeden Tag vollbringen die Beschäftigten dort Höchstleistungen, damit unsere Gesellschaft auch eine Gemeinschaft bleibt. Das verdient echte Wertschätzung. Jetzt!

Einkommensrunde 2017 mit den Ländern – Nachholbedarf bei Geld und Struktur!

csm_161214_forderung_neu_26720ddb96Offensiv vertraten dbb-Chef Klaus Dauderstädt und sein Vize Willi Russ am 14. Dezember 2016 auf der Pressekonferenz in Berlin die Forderungen des dbb, die zuvor auf einer gemeinsamen ­Sitzung von Bundestarifkommission und Bundesvorstand des dbb diskutiert und beschlossen wurden. Dabei wiesen sie auf die wachsenden Probleme der öffentlichen Hand bei der Suche nach geeignetem Fachpersonal hin. „Lehrermangel, Notstand bei der Polizei, Nachwuchssorgen in den Straßenmeistereien oder Unterversorgung auch der Landeskliniken sind keine Märchen, sondern ein konkreter Missstand. Einkommensrunden können helfen, diesen Missstand abzustellen. Wir sind bereit, den öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten. Herr Schneider, gestalten Sie mit!“ Im Berliner dbb forum hatte der dbb zuvor folgendes Forderungspapier verabschiedet:
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