Warnstreikfreigabe TV-AVH in Hamburg 01.06.2015-05.06.2015

Foto: Frank Wollinger

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Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen. Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 01. Juni 2015 bis zum 05. Juni 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV – AVH unterfallen.

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Warnstreikfreigabe TV-AVH in Hamburg 26.05.2015-29.05.2015

Foto: Frank Wollinger

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Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen. Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 26. Mai 2015 bis zum 29. Mai 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV – AVH unterfallen.

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Streik dauert an! – Kein Angebot, kein Fortschritt, kein Nix!

kielSeit zwei Wochen streiken die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes bundesweit und mit hoher Geschlossenheit. Der Grund: Die kommunalen Arbeitgeber mauern. Grundsätzliche Verbesserungen bei der Eingruppierung lehnen sie ab. Dass sich die Arbeitswelt gerade im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes grundlegend gewandelt hat, nehmen sie nicht zur Kenntnis. „Deshalb muss der Streik weitergehen und deshalb wird der Streik weitergehen“, resümiert dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing und fügt an: „Die aktuelle Auseinandersetzung hat eine ungeheure Dynamik bekommen. Berufsgruppen, die bislang stets streikzurückhaltend waren, sind nun voller Entschlossenheit. Schon das zeigt das Ausmaß an Unzufriedenheit mit der Arbeitgeberhaltung.“

Geschlossen und motiviert!

Zum Auftakt der zahlreichen Aktionen des dbb und seiner Fachgewerkschaften trafen sich etwa 4.000 Beschäftigte in Aachen. Am Ende der zweiten Streikwoche ist die Entschlossenheit der Streikenden eher noch gestiegen. Sichtbar wurde die hohe Geschlossenheit bei einer weiteren Kundgebung am 21. Mai 2015 in Bonn mit 3.500 Teilnehmern. Weiterlesen

Warnstreikfreigabe TV-AVH in Hamburg 18.05.2015-22.05.2015

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Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen.

Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 18. Mai 2015 bis zum 22. Mai 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV – AVH unterfallen.

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SuE-Streikfreigabe ab 08.05.2015 und Kundgebung 11.05.2015 in Aachen

Der dbb erteilt den Mitgliedern der Fachgewerkschaften im Sozial- und Erziehungsdienst, die unter den Eingruppierungsmerkmalen des Anhangs zu der Anlage C (VKA) zum TVöD (Eingruppierung Sozial- und Erziehungsdienst) fallen, die Streikfreigabe ab 08.05.2015 bis auf Weiteres.

Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen.

Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 8. Mai 2015 bis zum 15. Mai 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks). Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV – AVH unterfallen.

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96,53 Prozent für Streik!

StreikDa auch nach fünf Terminen bei den Verhandlungen über Eingruppierungsverbesserungen im Sozial- und Erziehungsdienst keine Annäherung erreicht werden konnte, hat die Geschäftsführung der dbb Bundestarifkommission diese am 22. April 2015 in Berlin für gescheitert erklärt. Ferner beschloss das Gremium, bei den betroffenen dbb Mitgliedsgewerkschaften eine Urabstimmung über unbefristete Streiks einzuleiten. Damit ist die Bundestarifkommission der Empfehlung der dbb Verhandlungskommission für den Sozial- und Erziehungsdienst gefolgt.

Eindeutiges Votum – Streik gegen Stillstand!

Mit den 96,53 Prozent haben die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst ein eindeutiges Votum abgegeben: Streik gegen Stillstand ist das Ziel, wenn demnächst Kolleginnen und Kollegen die Kitas oder die sozialen Einrichtungen ihrer Kommune geschlossen halten. Bis Montagmittag (4. Mai 2015) hatten die betroffenen Fachgewerkschaften des dbb Zeit, die Urabstimmung in ihren Reihen durchzuführen. Schnell wurde deutlich, dass die Bereitschaft, sich an dieser Abstimmung zu beteiligen, sehr hoch sein würde. Nun ist klar: Nicht nur die Beteiligung war hoch, auch das Ergebnis ist eindeutig. Es unterstützt die Position der dbb Verhandlungskommission, sich nicht mit Brotkrumen (siehe unten) abspeisen zu lassen, sondern umfassende Verbesserungen zu fordern. Wann der Streik beginnt und wo konkrete Aktionen geplant sind, ist in Kürze auf der Sonderseite des dbb zu den SuE-Verhandlungen sowie auf den Homepages der betroffenen Fachgewerkschaften nachzulesen. Weiterlesen

Verhandlungen zum SuE gescheitert – dbb empfiehlt Urabstimmung

(Foto: Frank Wollinger)

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Die Verhandlungen über bessere Beschäftigungsbedingungen im Sozial- und Erziehungsdienst sind am 21. April 2015 in Offenbach wiederum ergebnislos geblieben. „Die Arbeitgeber lehnen nach wie vor eine generelle Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst ab. Damit sind sie weit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben – viel zu weit“, sagte dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing. „Somit gibt es vorerst keine Grundlage für weitere Gespräche. Die Verhandlungskommission empfiehlt den Gremien des dbb die Verhandlung als gescheitert zu erklären und die Urabstimmung zu beschließen.“

Für den DBSH wird nun die Bundestarifkommission entscheiden, ob der Empfehlung des dbb gefolgt wird. Für diesen Fall wird der Verband eine Urabstimmung unter den unter den SuE fallenden Beschäftigten durchführen.

Zur Pressemeldung des dbb hier.

Verhandlungen zum SuE in Hannover bleiben ohne Ergebnis

10312792_858273884244312_3174768203015969943_nAuch Mitglieder des DBSH aus Hildesheim machten am 16.04.2015 zu Beginn der nächsten Verhandlungsrunde zum Tarif Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) ihrem Unmut über die stockenden und bisher ergebnislosen Gespräche Luft.

„Prekäre Anstellungsverhältnisse im Berufsanerkennungsjahr werden wir nicht hinnehmen und treten offensiv für unsere Interessen ein“, so Stephan Rautenberg, 2. Landesvorsitzender DBSH LV Niedersachsen und JDBSH.

„Wir hoffen, dass die Arbeitgeber die demonstrierte Entschlossenheit der Kolleg_innen zum Anlass nehmen, ihre Blockadehaltung endlich aufzugeben und heute brauchbare Angebote vorzulegen.“, so Gaby Böhme, Tarifbeauftragte des DBSH.
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Aufruf zum Streik der TV-L Beschäftigten

Der dbb hamburg und damit auch der DBSH Hamburg ruft alle Landestarifbeschäftigten der Freien und Hansestadt Hamburg zum Streik am Donnerstag, den 26.03.2015 auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

DSC_8865drei Verhandlungsrunden sind ergebnislos beendet worden. Unsere Forderungen sind bekannt. Die Arbeitgeber waren bisher nicht in der Lage, ergebnisorientiert zu verhandeln. Ein konkretes lineares Angebot liegt nicht vor. Bei der Zusatzversorgung drohen pauschale Einschnitte und bei der Entgeltordnung Lehrkräfte droht das Scheitern. Überall in den Staatskanzleien der Ministerpräsidenten sitzen die Bremser, die einen angemessenen Abschluss bisher verhindert haben. Damit wir in der vierten Verhandlungsrunde am 28./29 März 2015 den Druck, den die mehr als 100.000 Streikenden der letzten Tage produziert haben, hoch halten können, brauchen wir erneut die bundesweite Unterstützung der Beschäftigten!

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Landesdienst der Freien und Hansestadt Hamburg sowie in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu einem ganztägigen Warnstreik auf:

Wir treffen uns am 26.03.2015
ab 11:00 Uhr
Helgoländer Allee / Millerntorplatz in 20459 Hamburg
mit anschließendem Protestzug zum Rathausmarkt!

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Tarifeinheit per Gesetz – Vortrag und Diskussion am 18. März

Der Hamburger Verein für Arbeitsrecht e.V. lädt herzlich ein zu seiner nächsten Veranstaltung, sie wurde organisiert in Kooperation mit dem Seminar für Arbeitsrecht (Professor Dr. Felix Hartmann, LL.M.), Universität Hamburg:

Tarifeinheit per Gesetz: nur ein Placebo – ohne Risiken und Nebenwirkungen für Koalitionsfreiheit und Arbeitskampfrecht?
Mittwoch, 18. März 2015, von 18:00 bis 20:00 Uhr
in der Universität Hamburg, Rechtshaus, Rothenbaumchaussee 33, 20148 Hamburg, Hörsaal

Professor Dr. Matthias Jacobs, Bucerius Law School, wird mit einem Vortrag den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Tarifeinheit vorstellen.
Im Anschluss daran diskutieren:

  • Gerhart Baum; Bundesminister a.D., Rechtsanwalt, baum reiter & collegen
  • Angela Dickhöver-Döring, Marburger Bund, Landesverband Hamburg, Geschäftsführerin
  • Helga Nielebock, Deutscher Gewerkschaftsbund, Leiterin Abteilung Recht
  • Claus Weselsky, Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Bundesvorsitzender
  • Roland Wolf, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Leiter Abt. Arbeits- und Tarifrecht

Moderation: Jens Peter Hjort, Rechtsanwalt, Müller-Knapp Hjort Wulff

Hier finden Sie die Einladung mit näheren Informationen zur Veranstaltung und zum Verein. Teilnahme ist kostenfrei, aber eine vorherige Anmeldung unter www.hva-ev.de/anmeldung.php ist unbedingt erforderlich.