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Gabriele Stark-Angermeier erneut in den Europavorstand des IFSW gewählt!

vom 29. April 2013

Gabriele Stark-AngermeierMit überwältigender Mehrheit wurde Gabriele Stark-Angermeier, die 2. Vorsitzende des DBSH, von den Delegierten des IFSW Europe für weitere 2 Jahre in den Vorstand gewählt.

Weiter wählten die Delegierten Hakan Acar (Türkei), Salome Namitcheishvili (Georgien) und Ian Johnston (England) in den Vorstand. Mira Antonyan (Armenien) und Aytakin Huseynli (Aserbaidschan) wählten die Delegierten jeweils als Deputy.

Dem Vorstand des IFSW Europe gehören des Weitern Cristina Martins (Europäische Präsidentin) und Maria Moritz (Member at Large) an, die bereits auf der globalen Ebene 2012 auf dem IFSW Weltkongress in Stockholm gewählt wurden.

Türkischer und deutscher Berufsverband vertiefen ihre Beziehungen

vom 29. April 2013

Anlässlich der ENSACT Konferenz 2013 in Istanbul veranstaltete der Türkische Berufsverband “Turkısh Assocıatıon of Socıal Workers” (TASW) gemeinsam mit dem Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) ein Symposium in türkisch – deutsch mit den Themengebieten “Struktur der jeweiligen Jugendhilfe mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendschutz sowie der Sozialsysteme”.

Zum Abschluss überreichte Murat Altuggıl, Präsident der “Turkısh Assocıatıon of Socıal Workers” (TASW) seinem Kollegen Michael Leinenbach, Vorsitzender des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) zum Dank für die Unterstützung und als Geste der Verbundenheit und Freundschaft ein Präsent zur Erinnerung an die Konferenz in Istanbul. Für den DBSH sprach dessen Vorsitzender dem türkischen Präsidenten seinen Dank für die hervorragende Organisation und die herzliche Betreuung der deutschen Delegation in Istanbul aus.
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Treffen des Jungen DBSH in Hamburg

vom 10. April 2013

0472b30e68Von 5.-7. April 2013 trafen sich 24 Aktive des Jungen DBSH in Hamburg, um die nächsten Schritte für 2013 zu planen. Der Samstag Vormittag stand im Zeichen der “Vernetzung”. Zunächst stellte Liv Grolik, stellvertretende Bundesvorsitzende der dbb-Jugend die Arbeit in Nachwuchsorganisationen von Gewerkschaften und speziell im dbb vor. Es folgte ein Austausch hinsichtlich der strukturellen Verankerung des JDBSH im Verband und Kooperationsmöglichkeiten mit der dbb-Jugend.
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Agenda 2010 – (k)ein Erfolgsprojekt

vom 2. April 2013

FriedrichMaus

Stellungnahme von Friedrich Maus

(Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des Deutschen Berufsverbands, Sprecher des Funktionsbereichs Sozial- und Fachpolitik )

Die Lobeshymnen auf die Agenda 2010 zum 10jährigen Bestehen sind verklungen. Vor allem gilt Hartz IV als eine entscheidende Reform innerhalb der Agenda 2010, die Deutschland wirtschaftlich stabilisiert hat, ja, die Deutschland erfolgreich über die Finanz- und Wirtschaftskrise gebracht hat. Verbunden mit der Lockerung des Kündigungsschutzes, der Einführung der Leiharbeit und der Minijobs zusammen mit der Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe, dem SGB IV sollte die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Produkte auf dem Weltmarkt gesichert und mehr Menschen Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkte finden.

Die Arbeitslosigkeit ist gesunken, viele Arbeitslose haben relative schnell wieder einen Arbeitsplatz gefunden. Die Wirtschaft hat zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Hartz IV hat demnach erheblich dazu beigetragen, Deutschland vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch zu retten. So loben alle Parteien und die Wirtschaft die Agenda. Allenfalls will man an „Stellschrauben“ arbeiten. Das System bleibt unangefochten.
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Dauderstädt: Mangelnde Chancengleichheit von Frauen mit gewerkschaftlichem Gewissen unvereinbar

vom 19. März 2013

10. Frauenpolitische Fachtagung des dbb

Frauenfachtagung dbbEine Benachteiligung von berufstätigen Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen im öffentlichen Dienst ist „mit dem gewerkschaftlichen Gewissen des dbb nicht vereinbar“. Das hat der Bundesvorsitzende der Organisation, Klaus Dauderstädt, zum Auftakt der 10. Frauenpolitischen Fachtagung de dbb am 19. März 2013 in Berlin betont. Trotz der für den öffentlichen Dienst in Deutschland vorhandenen klaren Regularien gebe es noch immer signifikante Unterschiede.

„Dabei geht es nicht um die Bezahlung, denn auch in öffentlichen Verwaltungen verdienen Frauen im Schnitt acht Prozent weniger als ihre Kollegen. Es geht aber auch um gleiche Chancen zum beruflichen Aufstieg“, stellte Dauderstädt fest.
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Für sozialen und ökonomischen Ausgleich – Wir schweigen nicht! Solidaritätserklärung des Jungen DBSH zu den Aktionen am 19.03.2013

vom 18. März 2013

Junger DBSHAm 19.03.2013, dem internationalen Tag der Sozialen Arbeit, finden in zahlreichen deutschen Städten, sowie weltweit, Veranstaltungen und Protestaktionen von Kolleg/innen aus der Sozialen Arbeit statt. Sozialarbeiter/innen gehen auf die Straße um auf soziale Missstände aufmerksam zu machen und ein Umdenken in Sozial-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik einzufordern. Die „International Federation of Social Workers“ (IFSW) ruft ihre Mitgliedsorganisationen und alle in der Sozialen Arbeit Beschäftigten auf, den sozialen und ökonomischen Ausgleich zu fördern und einzufordern.
In Deutschland führen die zunehmende Ökonomisierung der Sozialen Arbeit und der Wandel vom Wohlfahrts- zum aktivierenden (Sozial)Staat zu tiefgreifenden Veränderungen, deren Folgen für die Menschen immer spürbarer werden. Das stetige Streben nach Profit und Rendite, nach mehr Effektivität und Effizienzsteigerung belastet zusehends den gesellschaftlichen Frieden. Die Menschen werden unter dem Leistungsdruck krank, haben Angst um ihre Existenz und sind wütend. Die gesellschaftlichen Veränderungen und damit verbundenen sozialen Probleme stellen die Profession vor neue Herausforderungen.
Die Soziale Arbeit steht zunehmend unter dem Druck, kostengünstig und nach betriebswirtschaftlichen Kriterien „effizient“ zu arbeiten. Hilfe ist jedoch nicht mehr gewährleistet, wenn Entscheidungen aufgrund von Kassenlage und nicht nach fachlicher Expertise getroffen werden. Kontinuität der Arbeit und Fachlichkeit dürfen nicht von der neoliberalen Ideologie des Senkens der Staatsausgaben im sozialen Bereich zerstört werden.
Die Tendenz zu untertariflicher Bezahlung, Teilzeit- und befristeter Beschäftigung aufgrund steigenden Kostendrucks darf nicht schweigend hingenommen werden!
Die Arbeitsbedingungen und desolaten Vergütungen (hoch-) qualifizierter Fachkräfte sind entwürdigend und sprechen für eine mangelnde Wertschätzung. Wir müssen uns empören über die Ungerechtigkeit und Ungleichheit in unserer Gesellschaft! Wir müssen uns empören über die Veränderung in unserer Gesellschaft und über die Bedingungen unter denen viele Menschen leben müssen!
Wir fordern eine Umgestaltung des Sozialstaates zurück zu einem sozialen und solidarischen Wohlfahrtsstaat, der sich an Menschenwürde und –rechten, nicht an ökonomischen Interessen ausrichtet.(1)
Die Soziale Arbeit darf nicht zum Handlanger neoliberaler Ideologie in der Sozialpolitik werden. Sie muss an die Öffentlichkeit treten, sich organisieren und ihr Schweigen brechen. Missstände müssen bekannt gemacht und bekämpft werden. Hierzu ist eine gesellschaftskritisch fundierte Ausbildung erforderlich, die auf der Sozialarbeitswissenschaft sowie den ethischen Grundlagen der Profession basiert und nicht von Bezugswissenschaften und betriebswirtschaftlichen Theorien dominiert wird.(2)
Wir rufen alle Kolleg/innen auf, sich nach ihren Möglichkeiten an den Aktionen zum 19.03.2013 zu beteiligen und zu zeigen, dass die Soziale Arbeit nicht länger bereit ist, die genannten Entwicklungen stillschweigend hinzunehmen! Wir treten ein für eine sozialere und solidarischere Gesellschaft und sagen den neoliberalen Entwicklungen den Kampf an! Organisiert euch und empört euch! Wir schweigen nicht länger!

Tobias Zinser (Beauftragter für den JDBSH)
Jens M. Schneider
Hannes Wolf

(1) http://www.dbsh.de/fileadmin/downloads/Saarbruecker-Erklaerung.pdf
(2) http://dbsh-hamburg.de/wp-content/uploads/2012/10/Heidelberger-Erkl%C3%A4rung.pdf

Tarifergebnis mit Licht und Schatten

vom 12. März 2013

sechskommafuenf

Insgesamt 5,6 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten im Hamburger Landesdienst

Nach mühsamen und zähen Verhandlungen ist in der 3. Verhandlungsrunde letztendlich in der Nacht auf Samstag, 09.03.13, ein Durchbruch erzielt worden.
Zuvor haben die Länder dem Kompromiss mit 12 zu 3 Stimmen zugestimmt. Wie aus „gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen” durchsickerte, haben die SPD geführten Nordländer Bremen, Schleswig Holstein, und auch Hamburg den Kompromiss nicht unterstützt. So sieht das Tarifergebnis im Überblick aus.
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Videoaufruf zu UmFAIRteilen am 13. April 2013

vom 12. März 2013

UmfairteilenDas Bündnis UmFAIRteilen – Reichtum besteuern! ruft auf zum Aktionstag am 13. April 2013 mit diesem Video

Höchste Zeit zum Umfairteilen

Wir fordern eine dauerhafte Vermögenssteuer sowie eine einmalige Vermögensabgabe, um reiche Haushalte in Deutschland deutlich stärker als bisher für die Finanzierung des Gemeinwesens heranzuziehen. Denn ob fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr oder so genannte freiwillige soziale Leistungen – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen. Die Schere zwischen Reich und Arm in Deutschland klafft immer weiter auseinander. Allein die privaten Vermögen des reichsten einen Prozents der Bundesbürger sind höher als alle Schulden von Bund, Ländern und Kommunen zusammen.

Unterstützen Sie unser gemeinsames Anliegen und unterzeichnen Sie unseren Aufruf!

Neuer DBSH-Hamburg Newsletter

vom 12. März 2013

DBSH Newsletter
Um umfassender über unsere Aktivitäten zu informieren starten wir nun unseren Newsletter.
Interesseierte können sich ab sofort hier anmelden. Bitte geben Sie hierbei ihre Mitgliedsnummer ein – Nichtmitglieder erhalten eine abgespeckte Version.
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5,6 Prozent mehr in der  Tasche! TdL verweigert Lehrerabschluss!

vom 9. März 2013

trarifeinigung-russ„Das lineare Ergebnis stimmt. Dieser Kompromiss ist ordentlich. Wir können zufrieden sein.“ Kurz und knapp war das erste Resümee von dbb-Verhandlungsführer Willi Russ zu allen Punkten jenseits der Eingruppierung für Lehrkräfte. Er stellte in seiner Analyse eine direkte Verbindung zwischen den in den letzten zwei Wochen intensivierten Aktionen und Warnstreiks einerseits und dem Ergebnis andererseits her. Russ wörtlich: „Ohne die bundesweite Unterstützung der Beschäftigten hätten wir heute überhaupt nichts erreicht. Aber auch mit dieser tollen Unterstützung war ein vernünftiger Einstieg in eine Grundtarifierung für Lehrkräfte nicht möglich. Die TdL hat sich jedem Kompromiss verweigert. Tiefpunkt war, dass die TdL das schon fade Angebot von 2011 noch einmal als dünnen Aufguss angeboten hat.“
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