Absage: Internationaler Tag der Sozialen Arbeit

Liebe Mitglieder und Interessierte,
bereits am Donnerstag hatte das UKE ein Veranstaltungsverbot ausgesprochen. An jenem Tage haben wir noch die Situation und die rasanten Entwicklungen verfolgt. Mittlerweile ist mehr als klar, dass unsere Veranstaltung zum Internationalen Tag der Sozialen Arbeit nicht stattfinden wird. Wir haben uns sehr über das Interesse aus vielen Richtungen gefreut und bereits besprochen, dass wir den inhaltlichen Teil mit Bettina Lauterbach im UKE in jedem Fall zu gegebenem Zeitpunkt nachholen werden – in diesem Jahr entfällt der ITSA dann nun allerdings auf eine digitale Feier in den Sozialen Medien. Kommen Sie gut durch die bevorstehende Zeit!

Lesen Sie auch den Aufruf unserer Vorsitzenden zur Solidarität in Zeiten Corona-Virus Pandemie.

Aufforderung zur Zuordnung der Fachkräfte im Allgemein Sozialen Dienst in die S15 im Sozial- und Erziehungsdienst des TV-L

Mit der Übernahme der Tabelle für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) auch für den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Länder (TV-L) wurden für viele Berufsgruppen im Sozial-und Erziehungsdienst im letzten Jahr Verbesserungen erreicht. Für Fachkräfte im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) in Hamburg wirkt sich die aktuelle Überleitung in den TV-L SuE allerdings deutlich negativ aus. Die durch das Personalamt der Stadt Hamburg angekündigte Überleitung der Sozialarbeiter*innen des ASD in die Stufe 14 stellt einen klaren Nachteil für diese dar und ist mit deutlichen finanziellen Einbußen verbunden. Die Verschlechterung ergibt sich vor allem durch die verlängerten Stufenlaufzeiten. Diese Verluste wirken sich in erheblicher Weise mittel- bis langfristig aus – und bei denjenigen Fachkräften, die kurz vor einem Stufenaufstieg stehen, sogar kurzfristig. Deshalb fordern wir die entsprechende Eingruppierung in die Stufe 15, wie es die Überleitungstabelle für diejenigen vorsieht, die in der EG 10 im TV-L eingruppiert sind.
Lesen Sie die komplette Stellungnahme im folgenden Dokument.

Einladung zum Internationalen Tag der Sozialen Arbeit am 17. März 2020

Es wieder so weit: Jedes Jahr am dritten Dienstag im März ist der international ausgerufene Tag für unsere Profession der Sozialen Arbeit – und im DBSH Hamburg feiern wir diesen Tag wie auch in vielen anderen Städten und Aktivenkreisen. Jedes Jahr laden wir dazu ein, zu diesem Anlass zusammen zu kommen und besuchen gemeinsam eine Einrichtung, die uns ihr Arbeitsfeld vorstellt. Im Anschluss bieten wir den Raum zum Austausch, zum Snacken und Schnacken an.

In diesem Jahr freuen wir uns über die Kooperation mit der DVSG (Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen). Wir besuchen unsere Kollegin Bettina Lauterbach im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE). Bettina Lauterbach ist Teamleitung in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und möchte gerne mit uns ins Gespräch kommen, wie wichtig die Beziehungen zu den Menschen in ihrem Arbeitsfeld sind. Sie wird uns einen Einblick in das Arbeitsfeld und ihren Arbeitstag geben und beantwortet gerne alle Fragen, die wir mitbringen.

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und mit uns über das Arbeitsfeld der Psychiatrie, die Bedeutung von Beziehungen und die Profession Soziale Arbeit ins Gespräch zu kommen.

Wann?
17. März 2020 ab 17.30 Uhr (Beginn um 18.00 Uhr)

Anmeldung?
Geben Sie uns gerne per Mail an info@dbsh-hamburg.de Bescheid, dass Sie kommen. Das vereinfacht uns die Planung für Snacks und Getränke.

Wo?
Uniklinik Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Martinistraße 52, 20251 Hamburg
Gebäude W37, 2. Etage
Haltestelle der Linie 20/25: Löwenstraße

Hamburgs Kinderschutz – mit dem Latein am Ende?

Vor einem Jahr hat die Enquete-Kommission zum Kinderschutz und Kinderrechten in Hamburg ihren Abschlussbericht mit insgesamt 70 Forderungen an die Hamburger Bürgerschaft übergeben. Wir verfolgten als Landesvorstand Hamburg die Arbeit der Enquete-Kommission, setzten uns mit den Ergebnissen auseinander und sind mit der Reaktion des Hamburger Senats auf die Forderungen schlichtweg nicht zufrieden.

Die Expert*innen und Politiker*innen der Enquete-Kommission (EK) haben mit ihrem Bericht im Dezember 2018 ein qualitativ hochwertiges und richtungsweisendes Papier zur Hamburger Kinder- und Jugendhilfe vorgelegt. Letztendlich birgt es keine neuen Erkenntnisse, vielmehr werden zahlreiche der jahrelang geäußerten Kritikpunkte der Praktiker*innen im Kinderschutz bestätigt.
Der Bericht zeigt auf, dass die letzten 14 Jahre Kinderschutzpolitik in Hamburg den Kinderschutz nicht wesentlich verbessert und den Kinderrechten keine nennenswerte Geltung verschafft hat. Als Ergebnis ist das ernüchternd, insbesondere wenn man bedenkt, dass seitens der BASFI über viele Jahre zahlreiche – zum Teil kostspielige – Maßnahmen auf den Weg gebracht wurden, um den Kinderschutz zu verbessern.

Deshalb fordern wir als Landesverband Hamburg, die Bedarfe in den Blick zu nehmen statt einseitiger Kontrolle, Qualität durch Qualifizierung und faire Bezahlung sowie kontinuierliche Weiterentwicklung durch politische und fachliche Zusammenarbeit, um Hamburgs Kinderschutz tatsächlich und nachhaltig zu verbessern.

Die gesamte Stellungnahme und unsere Forderungen lesen Sie hier:

Cometogether auf dem Weihnachtsmarkt Barmbek

Cometogether auf dem Weihnachtsmarkt Barmbek
Am kommenden Montag treffen wir uns das letzte Mal in diesem Jahr mit unseren Aktiven und gehen zum Abschluss gemeinsam auf den Wintermarkt in Barmbek.
Wir laden herzlich ein, dabei zu sein – auf einen Punsch, Plausch oder etwas Schmalgebäck. Wir freuen uns über den Austausch mit Ihnen und Euch und den gemeinsamen Ausklang des Jahres.

Datum? 09.12.2019
Ort? Fuhlsbüttler Straße 106, 22305 Hamburg
Uhrzeit? 19:00 Uhr

Fortbildung: Schweigepflicht in der Sozialen Arbeit

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

auch in diesem Jahr konnten wir für unseren Fortbildungsnachmittag den Fachanwalt für Sozialrecht, Herrn Dirk Audörsch, gewinnen. Wir werden uns mit dem Thema Schweigepflicht in der Sozialen Arbeit beschäftigen.

Gerne können Sie Beispiele aus der Praxis einbringen.

Thema:
Schweigepflicht in der Sozialen Arbeit

Datum:
16.10.19 um 16.00 Uhr – 19.00Uhr

Ort:
Deutscher Beamtenbund Geschäftsstelle Hamburg
Mönkedamm 11, 20457 Hamburg

Kosten:
10 Euro für Mitglieder des DBSH
15 Euro für Nichtmitglieder

Anmeldungen bitte per Mail an: hail(at)dbsh-hamburg.de

Die Teilnahme wird Ihnen bescheinigt.

Wir freuen uns auf Sie.
Ihr Frank Hail

Viel erreicht! Schlimmes verhindert!

dbb aktuell

Ulrich Silberbach erläutert den Tarifkompromiss den Medien

„Zahllose Demos, eindrucksvolle Streiks, Zehntausende, die unsere Forderung unterstützt haben, und schließlich auch gute Argumente haben die Festung TdL dann doch erstürmt“, bilanzierte dbb Chef Ulrich Silberbach am Ende der Potsdamer Verhandlungen. „Allerdings können wir nicht komplett zufrieden sein. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat sich bis zum Ende schwer getan, durch konstruktive Tarifpolitik den Landesdienst attraktiver zu gestalten. Aber: Unter dem Strich haben wir alles versucht und viel für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Ländern erreicht. Mehr Zukunftsgestaltung war mit der TdL nicht machbar. Für uns als dbb ist aber klar, dass die Länder mit dem Potsdamer Abschluss nicht aus der Pflicht sind. Wir erwarten, dass alle Länder das Volumen des Potsdamer Abschlusses zeitgleich und systemgerecht auf die Landes- und Kommunalbeamten übertragen“, so dbb Verhandlungsführer Silberbach am Ende der Verhandlungen am 2. März 2019.

Kernpunkte des Ergebnisses im Detail

Entgelterhöhung

Die lineare Steigerung beträgt im Gesamtvolumen 3,2 % (mindestens 100 Euro) zum 1. Januar 2019,nochmals 3,2 % (mindestens 90 Euro) zum 1. Januar 2020 und schließlich 1,4 % (mindestens 50 Euro) zum 1. Januar 2021. Dabei wird die jeweilige Stufe 1 in der Tabelle überproportional erhöht. Das ergibt unter Einberechnung aller weiteren Faktoren der Tarifeinigung ein Gesamtvolumen von 8 %. Die Laufzeit beträgt 33 Monate (bis 30. September 2021).

Auszubildende

Die Ausbildungsentgelte (TVA-L BBiG und TVA-L Pflege) werden zum 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 um jeweils 50 Euro (TVA-L Gesundheit um 45,50 Euro und 50 Euro) erhöht. Der Urlaubsanspruch erhöht sich um einen Tag auf 30 Tage. Die alten Übernahmeregelungen werden wieder in Kraft gesetzt.

Pflege

  • Die Werte (und die Eingruppierungsregelungen) der Pflegeentgelttabelle des TVöD (P-Tabelle)werden im TV-L übernommen und rückwirkend ab Januar 2019 ebenfalls dynamisiert.
  • Die Gewerkschaften haben für Pflegekräfte an Unikliniken und in den Zentren für Psychiatrie Baden Württemberg ab Entgeltgruppe KR 7 eine dynamische Zulage von 120 Euro monatlich durchgesetzt.
  • Der Zuschlag für Samstagsarbeit wird ab 1. Januar 2020 auf 20 % erhöht. Über eine Erhöhung des Samstagszuschlags bei Wechselschicht-/Schichtarbeit werden Verhandlungen aufgenommen.
  • Der Zusatzurlaub für ständige Wechselschichtarbeit (§ 43 TV-L) wird 2020 auf bis zu 7 Tage, 2021 auf bis zu 8 Tage und 2022 auf bis zu 9 Tage erhöht. Die Höchstgrenzen erhöhen sich entsprechend.

Entgeltordnung

  • Die Garantiebeträge bei Höhergruppierung werden zum 1. Januar 2019 für die Dauer der Laufzeit des Tarifvertrags auf 100 Euro (EG 1-8) bzw. auf 180 Euro (EG 9-14) erhöht, begrenzt auf den Unterschiedsbetrag bei einer stufengleichen Zuordnung. Der Forderung nach einer stufengleichen Höhergruppierung wollte die TdL nicht nachkommen.
  • Die bisherige Entgeltgruppe 9 wird in die Entgeltgruppen 9a und 9b aufgeteilt. Dabei gelten für die Entgeltgruppe 9a folgende Ausgangswerte:
      Stufe 1   Stufe 2    Stufe 3   Stufe 4   Stufe 5    Stufe 6
AW: 2.749,89 3.029,67 3.077,31 3.172,55 3.560,20 3.667,01

Entgeltordnung Lehrkräfte

Die Angleichungszulage wird zum1. Januar 2019 von bisher 30 Euro um 75 Euro auf 105 Euro erhöht.Auch in der nächsten Einkommensrunde werden weitere Angleichungsschritte verhandelt. Schon nach Abschluss der aktuellen Einkommensrunde wollen die Tarifpartner wieder über die Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte reden.

Weitere Ergebnisbestandteile

Die Tabellenentgelte in der neuvereinbarten SuE-Tabelle (Sozial und Erziehungsdienst, Anlage G zum TV-L), die ab dem 1. Januar2019 gültig ist, werden zum 1. Januar 2020 um 2 x 3,2 Prozent und zum 1. Januar 2021 nochmals um 1,4 Prozent erhöht.Die Jahressonderzahlung wird für die Jahre 2019 bis 2022 auf dem Niveau von 2018 eingefroren. Allerdings wird zuvor noch die Angleichung Ost an das Westniveau umgesetzt. Danach finden Entgelterhöhungen auch auf die Jahressonderzahlung wieder Anwendung.Angriff auf die Entgeltordnung abgewehrt In den Verhandlungen hatte die TdL eine massive Gegenforderung gestellt. Sie wollte den so genannten Arbeitsvorgang neu definiert haben. Das klingt harmlos, hätte es aber in sich gehabt und zu einer spürbar schlechteren Eingruppierung für unzählige Beschäftigte geführt. Mit ihrem Vorhaben wollte die TdL die aktuelle Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts korrigieren. „Damit wären durch die Hintertür viele materielle Vorteile unseres Abschlusses direkt wieder einkassiert worden“, erläuterte Silberbach gegenüber der Presse. „Über zwei Runden hinweg haben die Arbeitgeber diese massive Verschlechterung ultimativ gefordert und mit dem Abbruch der Verhandlungen gespielt. Letztlich aber haben sie eingesehen, dass wir hier keinen Zoll breit von unserer Ablehnung zurückweichen würden.“

Diskussion und Bewertung

In der dbb Verhandlungs- und der dbb Bundestarifkommission ist der Kompromiss kontrovers diskutiert worden. Volker Geyer, Fachvorstand Tarifpolitik im dbb, warb für die Annahme des Kompromisses,„weil wir in unseren Kernforderungen deutliche Verbesserungen ausgehandelt haben. Linear haben wir ordentlich was erreicht und bei wichtigen Detailforderungen ebenfalls Verbesserungen gestaltet, die in den Portemonnaies der Beschäftigten zu spüren sein werden. Insbesondere der Fakt, dass wir bei unseren Forderungen für die Azubis nahezu alles durchsetzen konnten, ist gut für die jungen Menschen und ein erfreuliches Signal für die Zukunft des öffentlichen Dienstes. Dass jedoch die TdL kaum bereit war, strukturelle Defizite des TV-L aufzuarbeiten, darf nicht kleingeredet werden.“ Am Ende der Diskussion in der Bundestarifkommission stimmte diese mehrheitlich bei einigen Gegenstimmen zu.

Aktuelle Infos

Weitere Infos, den Wortlaut der Einigung und die aktuellen Tabellen stellen wir auf den Sonderseitendes dbb zur Einkommensrunde (www.dbb.de/einkommensrunde) zur Verfügung. Dort werden wir auch über den weiteren Verlauf der Verhandlungen zum TV-Hessen berichten.

Der dbb hilft!

Unter dem Dach des dbb beamtenbund und tarifunion bieten kompetente Fachgewerkschaften mit insgesamt mehr als 1,3 Millionen Mitgliedern den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und seiner privatisierten Bereiche Unterstützung sowohl in tarifvertraglichen und beamtenrechtlichen Fragen,als auch im Falle von beruflichen Rechtsstreitigkeiten. Nur Nähe mit einer persönlichen und überzeugenden Ansprache jedes Mitglieds schafft auch das nötige Vertrauen in die Durchsetzungskraft einer Solidargemeinschaft. Der dbb beamtenbund und tarifunion weiß um die Besonderheiten im öffentlichen Dienst und seiner privatisierten Bereiche. Nähe zu den Mitgliedern ist die Stärke des dbb. Wir informieren schnell und vor Ort über www.dbb.de, über die Flugblätter dbb aktuell und unsere Magazine dbb magazin und tacheles.

Mitglied werden und Mitglied bleiben in Ihrer zuständigen Fachgewerkschaft von dbb beamtenbundund tarifunion – es lohnt sich!

Streik und Demo am 25. Februar 2019 in Hamburg

Einkommensrunde 2019 mit den Ländern

dbb beamtenbund und tarifunion ruft auf:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,die Einkommensrunde 2019 für die Beschäftigten der Länder hat in der zweiten Verhandlungsrunde keine Fortschritte gebracht. Die Arbeitgeber mauern weiter! Zu dritten Verhandlungsrunde am 28. Februar/1. März 2019 erhöhen wir den Druck von der Straße!

Wir fordern:

  • Errhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Erhöhung der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs- / praxisintegrierten dualen Studiengängen

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Landesdienst in Hamburg zu einem ganztägigen Warnstreik auf!

Wir treffen uns am 25. Februar 2019 um 10:00 Uhr, Reeperbahn / Davidstraße (Davidwache) mit Auftaktkundgebung,
ab 10:30 Uhr Demonstration zum Gänsemarkt, ab 11:45 Uhr (bis ca. 13:00 Uhr) mit Abschlusskundgebung.

Es werden unter anderem Rainer Wendt (DPolG), Rudolf Klüver (dbb hamburg), Liv Grolik (dbb jugend) und Michael Adomat (dbb hamburg) sprechen.

Weiterhin wollen wir:

  • Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung, die die Arbeit der heutigen Beschäftigten angemessen honoriert
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte, insbesondere Realisierung der Paralleltabelle
  • Erhöhung des Zusatzurlaubs für Wechselschicht- / Schichtarbeit in Unikliniken und Krankenhäusern um 50 Prozent
  • Erhöhung des Samstagszuschlags in Universitätskliniken und Krankenhäusern auf 20 Prozent
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende / Praktikanten auf 30 Tage
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich

Alles zum Thema Streikgeld findet ihr hier

Betroffen sind alle Tarifbeschäftigten, die unter das verhandelte Tarifrecht (TV-L / inklusive Land Berlin, TV ITDZ) fallen. Die Auszubildenden und Schüler sowie Praktikanten nach dem TVA-L und TVPrakt-L sind ebenfalls umfasst.

TV-L-Analog Beschäftigte:
Beteiligt Euch! Nutzt Eure Mittagspause! Opfert Eure Überstunden!
Es geht auch um Euer Geld!


Den Streikaufruf zum Verteilen findet ihr hier


Es gibt keine Wartezeit für Streikgeld bei Neumitgliedern!
Mitgliedsanträge hier und vor Ort!


Am Freitag, den 22.02. hat ver.di zum Streik aufgerufen. Wer sich an diesem Streik solidarisch beteiligt und sich auf einer Streikliste des DBSH vor Ort einträgt kann ebenfalls von uns Streikgeld erhalten.

Rückfragen gerne an Andreas Pilot (Landesstreikleiter DBSH Hamburg) unter 0162-9789986

Protest für Investitionen in die Zukunft

Warnstreik in Hamburg

aus dbb aktuell, Einkommensrunde 2019 / Nr. 19

Februar 2019, Hamburg: Sprung in die eiskalte Alster

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 6. und 7. Februar 2019 hat die Arbeitgeberseite kein Angebot vorgelegt. Der dbb ruft deshalb bis zur nächsten Verhandlungsrunde bundesweit zu weiteren Warnstreiks auf, um die berechtigten Forderungen der Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen
und den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Am 12. Februar 2019 haben mehrere Tausend Landesbeschäftigte in Hamburg und Stuttgart ihren Unmut über die Verweigerungshaltung der TdL auf die Straße getragen.

Sprung in die Alster

In Hamburg zogen 1.500 Frauen und Männer mit einem Protestmarsch durch die Innenstadt. Einige von ihnen machten mit einem Sprung in die eiskalte Alster auf die prekäre Lage des ö entlichen Dienstes aufmerksam. „Uns steht das Wasser bis zum Hals“, betonte dbb Vize Friedhelm Schäfer. „Der öffentliche Dienst hat es mit Personalde ziten im sechsstelligen Bereich, einer ausgesprochen angespannten Angebotslage auf dem Arbeitsmarkt und demografischen wie technischen Mega-Herausforderungen zu tun. Den Arbeitgebern fällt dazu nichts Besseres ein als das Zelebrieren von Tarifritualen“, kritisierte Schäfer mit Blick auf die TdL, die unter der Führung von Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz auch zur zweiten Verhandlungsrunde am 7. Februar 2019 in Potsdam mit leeren Händen gekommen war und die Gewerkschaftsforderungen
erneut als überzogen zurückgewiesen hatte. „Wer jetzt auf Zeit spielt, verspielt die Zukunft“, warnte Schäfer und forderte die Arbeitgeber auf, endlich ein verhandelbares Angebot auf den Tisch zu legen.

Informationen rund um die Einkommensrunde 2019  finden Sie immer aktuell unter www.dbb.de/einkommensrunde.


Streik und Demo am 12. Februar 2019 in Hamburg

Einkommensrunde 2019 mit den Ländern

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder, die Einkommensrunde 2019 für die Beschäftigten der Länder hat in der zweiten Verhandlungsrunde keine Fortschritte gebracht. Die Arbeitgeber mauern weiter! Zu dritten Verhandlungsrunde am 28. Februar/1. März 2019 erhöhen wir den Druck von der Straße!
Wir fordern:

  • Errhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Erhöhung der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs- / praxisintegrierten dualen Studiengängen

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Landesdienst in Hamburg zu einem ganztägigen Warnstreik auf!


Wir treffen uns am 12. Februar 2019 um 10:00 Uhr
in Hamburg auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs;
ab 10:30 Uhr Aufzug zum Rathausmarkt und
Abschlusskundgebung!


Zu den Demonstranten sprechen:
Friedhelm Schäfer, Zweier Vorsitzender dbb,
Karoline Herrmann, Vorsitzende dbb jugend,
Michael Adomat, Tarifchef dbb hamburg.

Weiterhin wollen wir:

  • Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung, die die Arbeit der heutigen Beschäftigten angemessen honoriert
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte, insbesondere Realisierung der Paralleltabelle
  • Erhöhung des Zusatzurlaubs für Wechselschicht- / Schichtarbeit in Unikliniken und Krankenhäusern um 50 Prozent
  • Erhöhung des Samstagszuschlags in Universitätskliniken und Krankenhäusern auf 20 Prozent
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende / Praktikanten auf 30 Tage
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich


 Betroffen sind alle Tarifbeschäftigten, die unter das verhandelte Tarifrecht (TV-L / inklusive Land Berlin, TV ITDZ) fallen. Die Auszubildenden und Schüler sowie Praktikanten nach dem TVA-L und TVPrakt-L sind ebenfalls umfasst.


TV-L-Analog Beschäftigte:
Beteiligt Euch! Nutzt Eure Mittagspause! Opfert Eure Überstunden!
Es geht auch um Euer Geld!


Alles zum Thema Streikgeld findet ihr hier

Den Streikaufruf zum Verteilen findet ihr hier

Es gibt keine Wartezeit für Streikgeld bei Neumitgliedern!
Mitgliedsanträge hier und vor Ort!


Rückfragen gerne an Andreas Pilot (Landesstreikleiter DBSH Hamburg) unter 0162-9789986