Verhandlungen zum SuE in Hannover bleiben ohne Ergebnis

10312792_858273884244312_3174768203015969943_nAuch Mitglieder des DBSH aus Hildesheim machten am 16.04.2015 zu Beginn der nächsten Verhandlungsrunde zum Tarif Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) ihrem Unmut über die stockenden und bisher ergebnislosen Gespräche Luft.

„Prekäre Anstellungsverhältnisse im Berufsanerkennungsjahr werden wir nicht hinnehmen und treten offensiv für unsere Interessen ein“, so Stephan Rautenberg, 2. Landesvorsitzender DBSH LV Niedersachsen und JDBSH.

„Wir hoffen, dass die Arbeitgeber die demonstrierte Entschlossenheit der Kolleg_innen zum Anlass nehmen, ihre Blockadehaltung endlich aufzugeben und heute brauchbare Angebote vorzulegen.“, so Gaby Böhme, Tarifbeauftragte des DBSH.

Doch erneut blieben die Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst am 16.04.2015 ohne Ergebnis. Nach Ende der Gespräche zeigten sich die Gewerkschaften kampfbereit. „Auch am 20.04.2015, wenn die Soziale Arbeit im SuE verhandelt wird, werden wir wieder unseren Protest gegen eine solche unverständliche Haltung der Arbeitgeber mit den Kollegen _innen kundtun,“ so Michael Leinenbach, Bundesvorsitzender des DBSH. „Wir rufen alle Kolleg_innen auf, sich am Montag an den stattfindenden Aktionen im Rahmen ihrer Möglichkeiten solidarisch an den bundesweit stattfindenden Aktionen zu beteiligen oder selbst Aktionen wie aktive Mittagspausen oder Rote Karte Aktionen durchzuführen“, ergänzte Gaby Böhme als Tarifbeauftragte des DBSH.

Unsere beiden Vertretungen in der dbb Verhandlungskommission geben den Arbeitgebern die Rote Karte. „Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den Arbeitgebern für Ihre Haltungen keine Angebote vorzulegen und auch keine Ergebnisse zu präsentieren, die „Rote Karte“ zu geben“.
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Stellungnahme des dbb zum ergebnislosen Verhandlungstag.